Mittwoch, 23. Dezember 2009

Es weihnachtet sehr

Das Heiligabend auf einen Donnerstag fällt, ist so ziwmlich der schlimmste Tag, auf den er fallen kann. Drei Tage lang gibt es fast keine Möglichkeit Besorgungen zu erledigen. Also schnappe ich mir das Auto, die ellenlange Einkaufsliste und mache mich extra früh morgens um halb 10 aus dem Haus. Voller Hoffnungen noch vor dem großen Ansturm in den Supermärkten und auf dem Markt meine Taschen zu beladen.
Nichts da. Auf dem Markt bekomme ich das allerletzte Hähnchen, im Supermarkt stehe ich (trotz vier geöffneter Kassen) doppelt so lange an wie ich für den gesamten Einkauf gebraucht habe, im Getränkemarkt ist die Einkaufstür defekt und es staut sich. Genug Zeit um mich über den Apfel-Pusch zu amüsieren und das Herz auf meiner Mango zu entdecken. Insgesamt habe ich länger damit verbracht Parkplätze zu suchen und an der Kasse anstehen als alles andere.
Trotzdem bilde ich mir ein, einen Vorteil aus meiner Frühigkeit heraus geschlagen zu haben: Noch sind alle freundlich. Man unterhält sich mit der netten alten Dame in der Kassenschlange, wird von freundlichen Rentnern in die Parklücke eingewunken (hätte ich auch so geschafft, aber trotzdem sehr nett) und jeder wünscht sich Frohe Weihnachten ohne das es sich anhört wie runtergeleiert und schon tausendmal gesagt!

Sonntag, 20. Dezember 2009

Walkiing in a winter wonderland....Börlin!



Ich sitze in irgendeinem Zug irgendwo im Osten Deutschlands und warte darauf das die Fahrt weiter geht. Ein Wochenende Berlin liegt hinter mir. Das Mädchen vom Land alleine in der großen Stadt. Man sollte denken, dass wenn mann alleine unterwegs ist, man voller Gedanken ist. Nichts da. Auch wenn ich die Stadt ja schon ein wenig kenne, so kurz vor Weihnachten ist doch nochmal alles anders. Meine Gehirnwindungen sind bei der Eiseskälte ganz und gar eingefroren.Und ich bin tatsächlich ein bisschen fasziniert, dass soviel Schnee in Berlin liegt und wie schön es ist, abends durch die Straßen zu laufen wenn es schneit und der feine, hauchzarte Schnee im dunkeln glitzert als ob jemand ganz viele kleine Kristalle ins Licht geworfen hat.
Es ist Sonntag früh am morgen und ich muss feststellen, dass nicht nur in der Pfalz schon am Sonntag morgen fröhlich und heitere ältere Herrschaften unterwegs sind, alle mit einem Plastikbecher mit Sekt gefüllt in der Hand. An jeder Station steigen mehr Menschen mit Sektflaschen zu. Da soll doch noch mal jemand behaupten wir Pfälzer sind versoffen.
Die Sonne scheint, draussen glitzert der Schnee und mir geht das Lied „Walking in a winter wonderland“ nicht aus dem Kopf.



Dienstag, 15. Dezember 2009

Ohh Hamburg,...


...meine Perle. Du wunderschöne Stadt...
Mehr passt nicht wirklich. Aber ich verstehe dieses Lied jetzt! Mein erstes Mal in Hamburg hat mich von den Socken gerissen. Nicht nur hatten wir fast kein Regen, nein, wir haben auch jede Menge nette Leute getroffen, sind nicht angepöbelt worden wenn wir viiiiiiieeeel zu langsam im Schanzenviertel unsere Runden gedreht haben und sich halb Hamburg hinter uns gestaut hat, haben lecker gegessen, wurden nicht ausgelacht als wir uns Meterweiße Kölsch bestellten.
Ich kenne jetzt den Museumshafen, die Aussichtsplattform über der Landungsbrücken Haltestelle (mit ein paar Zeilen Reben), den Santa Pauli Ü-18 Weihnachtsmarkt, die Davidwache (inklusive prügelnder Rabauken) und die wunder-, wunderschöne Aussicht nachts vom Michel (dem zehngrößten Kirchturm) über die voll erleuchtete Hafenstadt mit etlichen Weihnachtsbäumen.
Als nächstes kommt Berlin. Kenne ich zwar schon. Aber das macht ja nichts :)

Mittwoch, 9. Dezember 2009

ab in den Norden...

Oh, wie aufregend...Ich fahre in den hohen Norden, dort wo man sich zu jeder Tag- und Nachtzeit Guten Morgen sagt ('Moin Moin') ;)
Ich bin gespannt auf Hamburg!

Montag, 7. Dezember 2009

Wenn mir langweilig ist...


...und ich eine Nähmaschine in der Nähe habe, fange ich an kreativ zu werden:

Oh wie schön sind Weihnachtsmärkte!

Ein Sonntag, ein Weihnachtsmarkt, zwei Glühweine und etwas Regen.
Trotz leichtem Nieselregen ist ein Besuch auf einem Weihnachtsmarkt etwas schönes. Anders als in gewissen nordamerikanischen Ländern kommen hier (echte) Tannenbäume noch ohne viel Verzierungen aus. Mal ein kleines Holzfigürchen hier und da reicht aus und sieht trotzdem sehr schön aus.
Es gibt heißen Glühwein in verschiedenen Variationen und man muss seine Tasse nicht in eine braune Papiertüte wickeln um daraus in der Öffentlichkeit zutrinken. Während wir unseren Dornfelder Glühwein genießen kommt die Frage auf ob es so etwas überhaupt da drüben überm großen Teich gibt...?
Alles ist schön gemütlich, ruhig und es riecht lecker nach Zimt und Punsch. Kein grelles Licht, keine lautes Jingle Bells Gedröhne und fast kein überhobener Weihnachtskitsch.