Freitag, 17 Uhr Hermannplatz, Berlin: Bevor die große Reise losgeht, werde ich natürlich erst einmal von der Polizei angehalten und darauf hingewiesen, dass ich im absoluten Halteverbot stehe und ich mich gar nicht rechtfertigen brauche, die Beweislage ist glasklar. Mit großen Augen und weichen Knien starre ich den Polizeibeamten an (der unfassbare Ähnlichkeit mit dem Bär von Kommissar aus dem Kölner Tatort hat), und irgendwie ist er aufeinmal ganz freundlich und erklärt mir den Unterschied zwischen absoluten und normalen Halteverbot und weist mich darauf hin, wo ich in Zukunft halten kann.
Freitag, 23:45: Der kleine, grüne Flitzer hat mich ganz schnell nach Hause gebracht, ohne Stau und (fast) ohne Baustellen). Ab auf meine Matratze und schlafen, morgen früh geht es ganz früh los und ich kann es gar nicht abwarten, fühlt sich fast ein wenig wie Weihnachten und Geburtstag zusammen an. Statt Luftmatratze kommt endlich mein Bett in meine Wohnung!
Freitag, 26. Februar 2010
Sonntag, 21. Februar 2010
Sonniger Sonntag
Jedenfalls der Morgen ist sehr sonnig und ich liege mit meiner Luftmatratze vor meinem Balkon und genieße die Sonne. Mein Kopf dröhnt ein bisschen, vieleicht sollte man doch nicht Weißwein, Rotwein und Vodka mit Ingwerlimonade und Gurken mischen. Nach einem leckeren Carbonaraessen, gings gestern Abend zu Stagger Lee in den Wilden Westen mit Cocktails aus Kupferkesseln. Sehr gemütlich, sehr aufmerksames Personal und sehr leckerer Cocktail. Und gegenüber gibt es eine Bäckerei die "Miss Golightly" heißt, was für ein Zufall, nachdem ich mittlerweile "Breakfast at TIffany's" zum circa zehnten Mal gesehen habe... :)
Nach meinem erfolglosen Versuch einen Waschsalon zu finden gestern nachmittag, werde ich ausgerechnet in der Nacht fündig. Das ist jetzt die nächste Station: vollbepackt mit Taschen voller schmutziger Wäsche den Nachmittag im Waschsalon verbringen. Wie schön das nächstes Wochenende meine eigene Waschmaschine kommt!
Nach meinem erfolglosen Versuch einen Waschsalon zu finden gestern nachmittag, werde ich ausgerechnet in der Nacht fündig. Das ist jetzt die nächste Station: vollbepackt mit Taschen voller schmutziger Wäsche den Nachmittag im Waschsalon verbringen. Wie schön das nächstes Wochenende meine eigene Waschmaschine kommt!
Samstag, 20. Februar 2010
Erstes Wochenende in der neuen Wohnung
...und gleich am ersten Samstag in meiner neuen Wohnung werde ich von der Sonne wachgeküsst. Nach einem schönen Frühstück (ohne Kaffee, weil ich immer noch auf der Suche nach einem geeignetem Kaffee für mein Kännchen bin) und der Transporterbestellung für den endgültigen Umzug am nächsten Wochenende, geht's los zum IKEA mit Arbeitskollegin samt Mitbewohnerin. Wie das so ist, eigentlich brauchen wir nicht viel und kommen doch mit einem vollen Einkaufswagen raus. Neuste Entdeckung: Es gibt jetzt auch Köttbullar am Hot Dog Stand.
Zu Hause bekommt meine Badewanne endlich einen Duschvorhang, meine Ohrringe ein Ordnungssystem, meine Küche einen Mülleimer und in meinem (immer noch sehr leeren) Zimmer zieht mit ein paar bunten Blümchen der Frühling ein. Außerdem steht jetzt mein Grill (den ich mir im Dezember schon gekauft habe) auf dem Balkon und wartet darauf, dass er in ein paar Monaten in Betrieb genommen werden kann.
Im Doubleeye muss man heute Schlange stehen für seinen Kaffee, und während dem anstehen fallen mir die vielen Kaffeebohnen auf, schnappe mir ein Päckchen und lasse es extra für mein Kaffeekännchen mahlen. Morgen früh gibt's frischen Kaffeeduft in meiner Küche :)
Bilder gibt's neben an der Seite. Mehr kommen, wenn meine Möbel da sind :)
Zu Hause bekommt meine Badewanne endlich einen Duschvorhang, meine Ohrringe ein Ordnungssystem, meine Küche einen Mülleimer und in meinem (immer noch sehr leeren) Zimmer zieht mit ein paar bunten Blümchen der Frühling ein. Außerdem steht jetzt mein Grill (den ich mir im Dezember schon gekauft habe) auf dem Balkon und wartet darauf, dass er in ein paar Monaten in Betrieb genommen werden kann.
Im Doubleeye muss man heute Schlange stehen für seinen Kaffee, und während dem anstehen fallen mir die vielen Kaffeebohnen auf, schnappe mir ein Päckchen und lasse es extra für mein Kaffeekännchen mahlen. Morgen früh gibt's frischen Kaffeeduft in meiner Küche :)
Bilder gibt's neben an der Seite. Mehr kommen, wenn meine Möbel da sind :)
Montag, 15. Februar 2010
Meine eigene Berliner Wohnung :)
Trotz missglücktem Umzug am Wochenende, lief dann wenigstens der Sonntag sehr gut. Dank nachbarlicher Hilfe kamen alle Kartons und Kisten innerhalb einer halben Stunde in den vierten Stock, Wände sind gestrichen, neuer Küchentisch inklusive Stühle zusammen gezimmert, Kartons sind ausgeräumt und von meinem Küchenfenster aus kann ich die Gedächtniskirche sehen. Um 22 Uhr liege ich dann todmüde auf meiner mühsam aufgepumpten Luftmatratze und ratze schon nach wenigen Minuten ein. Womit ich nicht gerechnet habe: Mitten in der Nacht dachte mein vorübergehendes Bett plötzlich sie müsse die Luft rauslassen. Statt süßer Träume bekamm ich in der ersten Nacht in der neuen Wohnung also nur einen harte Überraschung und ich bin zu müde und zu faul auf Ursachenforschung zu gehen.
Mit Auto zur Arbeit zu fahren stellt sich dagegen dann als gar nicht mal schlimm heraus, entweder sind die Berliner um halb neun morgensschon alle bei der Arbeit oder sie sind noch gar nicht so weit nach einem Wochenende. Ohne mich zu verfahren habe ich es tatsächlich ins Büro geschafft.
Heute Abend steht der Ausbau meines begehbaren Kleiderschranks an: erst Ikea, dann Baumarkt, dann alles in den vierten Stock schleppen, aufbauen und einräumen. Endlich dürfen alle meine Kleider wieder aus Koffer und Taschen in eine sortierte Umgebung.
Bilder kommen auch bald, ohne eigenes Internet geht eben alles nicht so schnell.
Mit Auto zur Arbeit zu fahren stellt sich dagegen dann als gar nicht mal schlimm heraus, entweder sind die Berliner um halb neun morgensschon alle bei der Arbeit oder sie sind noch gar nicht so weit nach einem Wochenende. Ohne mich zu verfahren habe ich es tatsächlich ins Büro geschafft.
Heute Abend steht der Ausbau meines begehbaren Kleiderschranks an: erst Ikea, dann Baumarkt, dann alles in den vierten Stock schleppen, aufbauen und einräumen. Endlich dürfen alle meine Kleider wieder aus Koffer und Taschen in eine sortierte Umgebung.
Bilder kommen auch bald, ohne eigenes Internet geht eben alles nicht so schnell.
Samstag, 13. Februar 2010
Von wegen Umzug...
Die Hiobsbotschaft kommt 20 Minuten vor der geplanten Wohnungsübergabe: Wegen eines Systemfehlers bekomme ich an diesem Wochenende keinen Transporter zum umziehen, alles ausgebucht.
In meiner Wut steige ich in die falsche S-Bahn und verspäte mich zur Wohnungsübergabe. Meine Laune ist im Keller.
Glücklicherweise geht dann wenigstens bei der Wohnungsübergabe alles gut und ich mache mich (trotz allem, voller Vorfreude) daran mein neues Heim auszumessen. Ich freue mich darüber den großen Küchentisch kaufen zu können und darüber, dass mein begehbarer Kleiderschrank mehr Platz zu bieten hat als is es in Erinnerung hatte. Stolz pappe ich meinen Namen auf meinen Briefkasten und mache mich zum Hauptbahnhof. Vorher noch einen Cappuccino mit dem leckersten Keks der Welt und schon sitzte ich im ICE in die Pfalz.
Der Plan: Ich fahre nach Hause, räume meinen kleinen Polo voll mit Kisten und Kartons und fahre wieder quer durch Deutschland in die Hauptstadt. Zwar bin ich dann immer noch nicht richtig angekommen und kann immer noch nicht in meinem eigenen geliebten Bett schlafen (buhhuuuu). Aber immerhin kann ich dann ohne Stress streichen, putzen und mir genauestens überlegen wo ich welche Möbel hinstelle.
Zuhause angekommen wird noch ein Abstecher in den IKEA gemacht (denn: shoppen macht ja glücklich :) ). Jetzt kann ich mir sogar schonmal meine Küche einrichten.
Und der Rest der Sachen kommt nach. Hoffentlich bald.
In meiner Wut steige ich in die falsche S-Bahn und verspäte mich zur Wohnungsübergabe. Meine Laune ist im Keller.
Glücklicherweise geht dann wenigstens bei der Wohnungsübergabe alles gut und ich mache mich (trotz allem, voller Vorfreude) daran mein neues Heim auszumessen. Ich freue mich darüber den großen Küchentisch kaufen zu können und darüber, dass mein begehbarer Kleiderschrank mehr Platz zu bieten hat als is es in Erinnerung hatte. Stolz pappe ich meinen Namen auf meinen Briefkasten und mache mich zum Hauptbahnhof. Vorher noch einen Cappuccino mit dem leckersten Keks der Welt und schon sitzte ich im ICE in die Pfalz.
Der Plan: Ich fahre nach Hause, räume meinen kleinen Polo voll mit Kisten und Kartons und fahre wieder quer durch Deutschland in die Hauptstadt. Zwar bin ich dann immer noch nicht richtig angekommen und kann immer noch nicht in meinem eigenen geliebten Bett schlafen (buhhuuuu). Aber immerhin kann ich dann ohne Stress streichen, putzen und mir genauestens überlegen wo ich welche Möbel hinstelle.
Zuhause angekommen wird noch ein Abstecher in den IKEA gemacht (denn: shoppen macht ja glücklich :) ). Jetzt kann ich mir sogar schonmal meine Küche einrichten.
Und der Rest der Sachen kommt nach. Hoffentlich bald.
Samstag, 6. Februar 2010
Zwei Wochen in Berlin
Meine ersten beiden Wochen in Berlin sind rum und ich fühle mich so wohl! Erstens, weil ich trotz des dicken Eises überall noch kein einziges Mal auf die Nase gefallen bin und weil es einfach gut tut wieder jeden Morgen auf zustehen und zur Arbeit zu fahren. So eine Regelmäßigkeit ist verblüffenderweise etwas, dass mir sehr gefehlt hat.
Und das Beste kommt in einer Woche: Dann darf ich endlich, endlich wieder in meinem eigenen Bett schlafen, von meinen eigenen Tellern essen, aus meinen eigenen (Wein-)Gläsern trinken und meine Kleider in meinen eigenen begehbaren Kleiderschrank räumen. Kann in meiner eigenen Küche sitzen und mein Eisfach bis obenhin mit Eiswürfelbeutel befüllen. Kann alle meine Schuhe wieder in ihren Schrank stellen und alle meine Taschen wieder aus der Versenkung holen. Meine Bilder werden meine neuen grüne Wände wieder schmücken und mein Schreibtisch mich zum schreiben verführen. Ich kann meinen Rasierer in der Dusche liegen lassen und in jedem Zimmer zwei Uhren aufstellen. Kann sonntags morgen die Sendung mit der Maus schauen und den ganzen Tag im Bett liegen bleiben um mir alte Filme anzuschauen.
Und das Beste kommt in einer Woche: Dann darf ich endlich, endlich wieder in meinem eigenen Bett schlafen, von meinen eigenen Tellern essen, aus meinen eigenen (Wein-)Gläsern trinken und meine Kleider in meinen eigenen begehbaren Kleiderschrank räumen. Kann in meiner eigenen Küche sitzen und mein Eisfach bis obenhin mit Eiswürfelbeutel befüllen. Kann alle meine Schuhe wieder in ihren Schrank stellen und alle meine Taschen wieder aus der Versenkung holen. Meine Bilder werden meine neuen grüne Wände wieder schmücken und mein Schreibtisch mich zum schreiben verführen. Ich kann meinen Rasierer in der Dusche liegen lassen und in jedem Zimmer zwei Uhren aufstellen. Kann sonntags morgen die Sendung mit der Maus schauen und den ganzen Tag im Bett liegen bleiben um mir alte Filme anzuschauen.
Donnerstag, 4. Februar 2010
things that make me smile
Gestern Abend an der S-Bahn Station:
Ich stehe neben einem jungen hübschen Mann, drehe mich zu ihm und er grinst mich bis über beide Ohren an und macht lustige Grimassen über ein paar sich streitende Teenies.
Leider ist er an der nächsten Haltestelle ausgestiegen. Aber vielleicht sehe ich ihn ja heute Abend wieder.
Ich stehe neben einem jungen hübschen Mann, drehe mich zu ihm und er grinst mich bis über beide Ohren an und macht lustige Grimassen über ein paar sich streitende Teenies.
Leider ist er an der nächsten Haltestelle ausgestiegen. Aber vielleicht sehe ich ihn ja heute Abend wieder.
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