Mittwoch, 23. Dezember 2009

Es weihnachtet sehr

Das Heiligabend auf einen Donnerstag fällt, ist so ziwmlich der schlimmste Tag, auf den er fallen kann. Drei Tage lang gibt es fast keine Möglichkeit Besorgungen zu erledigen. Also schnappe ich mir das Auto, die ellenlange Einkaufsliste und mache mich extra früh morgens um halb 10 aus dem Haus. Voller Hoffnungen noch vor dem großen Ansturm in den Supermärkten und auf dem Markt meine Taschen zu beladen.
Nichts da. Auf dem Markt bekomme ich das allerletzte Hähnchen, im Supermarkt stehe ich (trotz vier geöffneter Kassen) doppelt so lange an wie ich für den gesamten Einkauf gebraucht habe, im Getränkemarkt ist die Einkaufstür defekt und es staut sich. Genug Zeit um mich über den Apfel-Pusch zu amüsieren und das Herz auf meiner Mango zu entdecken. Insgesamt habe ich länger damit verbracht Parkplätze zu suchen und an der Kasse anstehen als alles andere.
Trotzdem bilde ich mir ein, einen Vorteil aus meiner Frühigkeit heraus geschlagen zu haben: Noch sind alle freundlich. Man unterhält sich mit der netten alten Dame in der Kassenschlange, wird von freundlichen Rentnern in die Parklücke eingewunken (hätte ich auch so geschafft, aber trotzdem sehr nett) und jeder wünscht sich Frohe Weihnachten ohne das es sich anhört wie runtergeleiert und schon tausendmal gesagt!

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