Donnerstag, 24. September 2009

Alles reduziert sich - außer die Kartons.

Die neue Küche ist schon da, die ganze Wohnung versinkt im Chaos und mein Zimmer ist überfüllt mit Kartons und Müllsäcken.
Ich bin einem seltenen Virus verfallen: dem Wegschmeißvirus. Heute morgen wurden die Mülltonnen geleert, heute Abend könnten die Müllmänner gleich wieder kommen, denn ziemlich genau die Hälfte meiner Sachen ist eben da gelandet.
Mein Kleiderschrank hat sich drastisch verkleinert, ich habe sogar eine große Menge Schuhe befördert (drei von 26 Paaren ist eine ganz schön große Menge!). Sämtliche Uni-Unterlagen (immerhin fünf große Ordner und jede Menge Schnellhefter) dürfen ihr nicht mehr allzu langes Dasein neben Zeitungen und Eierschachteln fristen, bevor sie zu Klopapier verarbeitet werden. Meine Bücher sind verpackt (ein Karton nur mit Kochbüchern...dabei koche ich doch meistens frei Schnautze).
Genau fünf Bücher werde ich mit nach Kanada nehmen: Ein Backbuch, ein Kochbuch, A short History of nearly everything, How to be a Canadian und mein Tagebuch (ich schreibe tatsächlich noch täglich handschriftlich in ein kleines schwarzes Büchlein was ich den Tag so getrieben habe - damit ich auch nicht verlerne mit der Hand zu schreiben und es nicht so schwer habe später mal mein Leben zu rekonstruieren, wenn ich meine Memoiren schreibe. ;-) )
Ich weiß jetzt das ich 23 Taschen besaß - der Virus hat zugeschlagen - jetzt sind es nur noch 13. Meine liebevoll gesammelten Spiegel, Maxis, Neons, etc...liegen jetzt alle mindestens genauso liebevoll neben meinen Unisachen in der grauen Papiertonne im Hof.
Gleich kommt Karton Nachschub - der wird aber erst morgen befüllt. Für heute ist Feierabend!

1 Kommentar:

  1. Oh nein...ich hätte das hier früher lesen müssen. UND dann im Müll wühlen...

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