Ich bin raus aus Mannheim. Bye-Bye geliebte Wohnung...ich werde ewig an dich denken!
Zum ersten Mal seit 8 Jahren wohne ich wieder zu Hause bei Mama. Das ist ein klein wenig wie im Paradies: es ist immer etwas im Kühlschrank, die Wäsche wird gebügelt, abends wird gekocht, die Katze schleicht um die Beine und schnurrt wenn man sie ausnahmsweise neben sich aufs Bett holt, im Garten gibt es die letzten Himbeeren, jeden Morgen gibt es die aktuelle Zeitung zum Frühstück und ich könnte mal wieder Fernsehen schauen. Dafür ist aber keine Zeit. Die verflüchtigt sich einfach so, ohne mir Bescheid zu sagen. Soviele Sachen sind erledigt, nur eins macht mich sehr nervös: Mein unauffindbarer babyblauer Riesenkoffer. Ich gehöre zu der Sorte Mensch, die ihren Koffer schon einige Wochen vorher gedanklich schon mal packen. Dafür war mein Kopf diesmal zu voll und außer eine kleine Liste mit Dingen, die ich unter keinen Umständen vergessen darf, hab ich noch nicht viel Gedanken über das Kofferpacken verloren. Bis heute. Es macht mich sehr nervös das ich noch nicht mal die unnötigen Sachen im Koffer verstaut habe, die ich am Ende doch wieder ausräumen werde. Um nicht ganz verückt zu werden, habe ich immerhin meinen nigelnagel-neuen Jack Wolfskin-Culture Duffel XL-Kulturbeutel gepackt. Nur um ihn gleich wieder auszupacken, ich brauch die Sachen ja noch.
Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist zuviel Zeit, die wir nicht nutzen. (Lucius Annaeus Seneca)
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