Gibt es einen schöneren Start in den letzten Tag zu Hause als einen leckeren Milchkaffee und frische knusprige Croissants mit Butter? Und danach eine Spazierfahrt durch die sonnendurchflutete Pfalz mit ihrem langsam herbstlaubfarben werdenenden Wingerten und strahlend blauem Himmel? Genau so und nicht anders möchte ich alles in Erinnerung behalten: Wunderschön. Vorallem da ich weiß das es morgen nochmal so ein gutes Frühstück gibt, dann zwar nochmal mit richtigem Schwarzbrot, aber mindestens genauso gut.
Der Koffer ist gepackt. Zum gefühlten tausendsten Mal und leider mit einem wesentlich geringeren Kleideranteil als eigentlich gedacht. Würde ich aus Hawaii nach Kanada einfliegen dürfte ich 50 Kilogramm Gepäck aufgeben, so sind es nur 23 und ich möchte wirklich wissen warum. In Hawaii braucht man doch nichts zum anziehen. Oder sind die Hawaiianer so verfroren das sie 50 Kilo Wintermäntel mitnehmen müssen, selbst im Oktober? Das nächste Mal werde ich nach Hawaii verschwinden. Ist ja eh viel wärmer. Achso...war es nicht eben genau der unglaublich kalte, dafür aber unglaublich schöne sonnige Winter der mich an Canada besonders reizt? ;-) Wir sprechen uns im April nochmal....;-)
Heute ist also mein letzter Tag. Er hat unglaublich schön begonnen, etwas hektisch zwar, dafür bin ich jetzt die Ruhe selbst und kann es selbst noch gar nicht richtig fassen das ich morgen Abend (Nacht in Deutschland) mir Desperate Housewives im Original anschauen werde, gemütlich ein Gläschen Eiswein oder eine Dose Labatt Blue oder Canada Dry dabei gönnen werde und mich auf das Pancake Frühstück mit Maplesirup am nächsten Tag freuen werde.
Ich freue mich morgen nachmittag alleine am Flughafen zu sitzen, zu warten, Menschen zu beobachten und mir Gedanken über meine Zukunft machen zu können. Mit einer Tasse Milchkaffee und jede Menge wahnsinnig schöne Erinnerungen an die letzten Wochen hier.
Jetzt werde ich aber doch nochmal meinen Koffer zum 1001 Mal aufmachen, ausräumen, einräumen, wiegen. Und dann vielleicht tatsächlich schon ins Auto packen um ja nicht nochmal in Versuchung zu geraten.
Abschiedsworte müssen kurz sein wie eine Liebeserklärung. (Theodor Fontane)
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