Donnerstag, 26. November 2009

Shoppen in Toronto oder welche Verkaufsstrategie hinter A&Fsteckt

Weihnachten naehert sich. Ich sitze mal wieder im Busterminal und warte auf meinen 10.30 Uhr Bus nach Toronto. Dieses Mal sind doppelt soviele Menschen mit von der Partie, und trotzdem bleibt der Sitz neben mir leer. Was womoeglich daran liegt das ich die einzige bin, die sich alleine auf die Reise macht.
Heute ist genau das richtige Wetter zum Bus fahren: grau, nass, kuehl (nicht kalt!!!). Passt genau zu meiner sonst ueblichen Busfahrereimelnacholie und das einzige was mir einen Strich durch die Rechnung macht, ist mein MP3 Player, der komischerweise fast ausschliesslich gute Laune und Sonnenschein Musik spielt.
Eine Stunde und eine dreiviertel Stunde spaeter sind wir in downtown Toronto. In Mitten einer einzigen riesiegen Regenwolke, die so tief haengt das die Hochhaeuser ab der Haelfte verschwinden und man vom CN Tower nur die Spitze erahnen kann.
Gluecklicherweise gibt es im Busterminal direkt einen Eingang zur uterirdischen Stadt (http://www.toronto.ca/path/) und ich muss keinen Fuss ins graue Nass setzen. Ich mach mich auf in den Untergrund. Mein erster Stop: ein Foodcourt irgendwo unter der Erde. Ich bestelle mir was leckeres asiatisches und betrachte die Menschen. Es ist gerade Lunchtime und ich komme mir vor wie in einem Ameisenhaufen.
Nach einer Weile PATH (was im Grunde auch nur ein riesiges Shopping Zentrum ist) mache ich mich auf an die Erdoberflaeche um ein wenig Luft zu schnappen. Gluecklicherweise lande ich auf dem Dundas Square und kann meinen Schaufensterbummel direkt im Eaton Centre weiter fuehren. Dort sind gerade zwei Riesenrentiere dabei einen Werbespot zu drehen. Was mich aber mehr anzieht ist mein Lieblingsgeschaeft mit den tollen Umkleidekabinen (siehe fotoalbum).
Zum Spass schnappe ich mir jede Menge Sachen zum anprobieren und im Handumdrehen habe ich Freundschaft mit zwei Verkaueferinnen geschlossen, die, sobald sie raus bekommen haben das ich quasi Touri bin, mir staendig neue Sachen zum anprobieren bringen. Ich kenne jetzt also so ziemlich jedes einzelne Kleidungsstueck, inklusive jedem einzelnen BH (zusaetzlich zu dem tollen Service und den tollen Umkleidekabinen, gibt es auch ein BH-try-on-set: alle Modelle in deiner Groesse in einem Packet zum anprobieren.). Am Ende bekomme ich alles schoen als Geschenke verpackt, mit extra viel Seidenpapier und schoener Schleifchen.
Mein naechster Halt ist A&F. Schon mit dem ersten Schritt moechte ich eigentlich gleich wieder umdrehen, denn es riecht etwas zu penetrant nach dem neuesten A&F Parfuem. Da hat mich aber auch schon einer der huebschen Verkaeufer entdeckt, mir die heutigen Rabatte runtergerattert und gleich ein paar Sachen zum anprobieren in die Hand gedrueckt. Notgedrungen lass ich mich zur Umkleide fuehren (nur halb so spektakulaer wir bei aeries) und bemerke das in der Frauenabteilung ausschliesslich sehr gut ausehende Verkauefer arbeiten. Gross, gut gebaut, gut angezogen (haha) und alle mit einem umwerfenden Laecheln.
Nach meiner erfolgreichen Entsagung und auf dem Weg nach drausen durch die Maennerabteilung, stelle ich fest das hier nur gut aussehende Verkaueferinnen arbeiten. Was fuer eine geschickte Strategie. Ich moechte gerne wissen wieviele der huebschen Verkauefer die schoenen Verkaueferinnen daten.
Knapp vier Stunden gehen wahnsinnig schnell rum. Noch ein Yogen Fruez Blueberry Breeze Smoothie fuer auf den Weg und schon sitze ich wieder im Bus zurueck nach Hause.

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