Buuh! Halloween ist immer noch nichts für mich. Ein lustiger Nachmittag mit meiner former sister on loan, ihrem Freund und zwei Kürbissen. Wir bekritzeln unsere Kürbisse mit schwarzem Edding, ohne daran zu denken das man die Farbe vermutlich nicht wegbekommt. Glücklicherweise entscheide ich mich gleich für mein erstes Motiv, während Nikole und Lee ganz und gar nicht mit ihrem Piratengesicht zufrieden sind und jetzt versuchen mit Alkohol und Nagellackentferner die schwaze Farbe wieder abzuschrubben. Funktioniert nicht. Lee hat den Einfall mit dem Messer drüber zukratzen, was aber in Hautverlust seitens des Kürbisses resultiert. Bevor die beiden zu zweit für einen Pumpkin länger brauchen als ich für einen, beschliessen sie das ihrer die Schweinegrippe hat und befreien den armen orangen Klops auf einer Seite komplett von seiner Schale.
Da der Schreckenstag in diesem Jahr auf einen Samstag gefallen ist, wird heute in Kostümen gebowlt. Ich gehe als ich selbst, und bekomme prompt ein Paar Teufelshörner aufgesetzt, blutroten Lippenstift aufgemalt und ein Dreizeick in die Hand gedrückt. Jetzt bin ich also eine Teufelin. Heute abend sind die Teams wild durcheinander gewürfelt, ich darf mit den beiden Organisatorinnen des Abends spielen und Glücksfee- ach nee: Glücksteufelin (!) spielen, bei der Tombola. Danach gehen wir alle zusammen Steak essen. Ich darf wieder Truck fahren, da meine Begleitung schon einige Drinks gekippt hat.
Als die Bedienung bei Jake's Grill unsere Bestellung aufnimmt, muss ich mit großer Überraschung fest stellen, dass, bis auf einer, alle Männer am Ende Chicken Ceasar Salad essen und ich die einzige bin, die sich ein Steak bestellt. Verdrehte Welt.
Während des Essens beschließen fünf von uns eine nächtliche Tour durch ein Maisfeld-Labyrinth zu unternehmen (auf der Farm eines Bruders von jemanden). Bewaffnet mit Taschenlampen und jede Menge Süßigkeiten (Nervennahrung) machen wir uns auf den Weg raus ins Feld. Nicht das ich schon ängstlich genug bin, nein, die vier anderen haben auch noch einen Heidenspaß dabei mir Gruselgeschichten von Zombies, Hexen und Vampiren zu erzählen und amüsieren sich köstlich darüber, das ich bei jedem klitzekleinen Geräusch laut aufschrecke und mehr als einmal den Wunsch äußere doch bitte wieder nach Hause zugehen. Ich hätte doch dem Vorschlag ins Kino zu gehen zustimmen sollen. Gerade als ich mir den letzten Nervennahrungs-Lolli in den Mund stecke, finden wir den Ausgang. Mir fällt ein Stein vom Herzen das uns keine Geister begegnet sind. Da es schon ziemlich spät ist, beschließen wir die Nacht auf der Farm zu verbringen. Ich darf mir (als Belohnung das ich den Horror mit gemacht habe) einen Film aussuchen (Ice Age – The Dawn of the Dinosaurs...normalerweise nicht mein Fall, aber genau richtig um die bösen Geister aus meinem Kopf zuvertreiben – zusammen mit Rum und Coke klappt das auch gut).
http://en.wikipedia.org/wiki/Halloween
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