Es stellt sich also heraus, dass eine meiner Angewohnheiten, die ich selbst manchmal nicht so sehr schaetze (weil ich oft einfach so laechle um den Eindruck zu vermitteln ich habe alles verstanden), sehr wichtig in Jobinterviews ist. Smile! Lautet die Devise. Das macht immer einen guten Eindruck. Sehr schön. [Feststellung: ich fange schon an statt ä,ö,ü selbst auf meiner deutschen Tastatur ae, oe, ue zu schreiben]. Ausserdem sollte man etwa 40% eigene Redezeit in einem Interview haben und der Rest den Interviewern ueberlassen. Ich werde noch zum absoluten Bewerbungsprofi diese Tage :)
Die Olympiafackel ist entfacht und auf dem Weg nach Canada! Juchu. Saemtliche News waren gestern voll von den Szenen im warmen Griechenland, wie ein, in voller Wintermontur und den schönen roten Canada-Olympia-Handschuhen (die hier ueberall ausverkauft sind), Athlet die seltsame Fackelhalterung mit Feuer entfachte und davon trabte. Es gibt Spekulationen darüber ob diese Fackel nicht ziemlich schnell abbrennt, denn auf ein paar Bildern sah es tatsächlich so aus als ob sie auf einer Seite komplett abbrennt. Die neuen Olympiamedallen wurden auch schon praesentiert, alles einzigartige Unikate mit indianischen Kunstwerken verziert, so schwer wie noch nie, aus recycelten Materialien und in leicht gewellter Form. Sehr schön. So eine hätte ich auch gerne.
Nach knapp drei Wochen (schon??? und meine SIN Number ist immer noch nicht da!) stehen in meinem nicht vorhandenen Bücherregal schon 5 neue Bücher. Weil ich zur Zeit nichts anderes mache als auf meine SIN und meinen per Post geschickten Bankauszug warte, Bewerbungen schreibe und lese, habe ich innerhalb der letzten Wochen auch tatsächlich schon zwei Schmöker von einmal 615 Seiten und einmal 465 Seiten gelesen und bin gerade auf Seite 129 (von gerade Mal 220) meines dritten Buchs. Auf diese Zeit habe ich lange gewartet, endlich Mal wieder ein Buch zu lesen ohne Stress und der dummen Angewohnheit aus Unizeiten, Bücher immer mit Textmarker zu lesen und alles anstreichen zu wollen was einem wichtig vorkommt und wonach vielleicht in einer Prüfung gefragt werden könnte. Extrem entspannend!
Ich weiß, ich gehöre zu einer seltenen Gattung von Mensch (und dann auch noch weiblich), denn ich kann gut und gerne auf Schokolade verzichten. Einmal mehr ist das mir hier bewusst geworden, denn das, was man hier Schokolade nennt, ist ungefähr soviel Schokolade wie Kaffee Kaffee ist. Zu süß, zu cremig, zu süß. Und...viel zu süß! Wenn ich tatsächlich mal Lust habe ein Stück Schokolade zu essen, dann geht doch nichts über ein Stück Zartbitter-bitter-bitter Schokolade aus Europa. Am besten mit einem Hauch Zitronenpfeffer. Aber sowas gibt es hier nur in ganz ausgewählten Fachgeschäften. Stattdessen ist überall Erdnussbutter drin und die Milchschokolade ist so hell, das man glauben könnte sie bestehe nur aus Milch mit Farbe und Zucker. Viel Zucker. In der Morningshow hieß es aber heute morgen, Sweetbitter Chocolate makes its way. Ist ja auch viel gesünder. Ob die dann auch wirklich so schmeckt wie unsere, muss ich noch testen!
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