Freitag, 9. Oktober 2009

Wie schreibe ich ein resume...und was bekomme ich zur Belohnung?!

Zurück von einem heiteren Morgen in der ortsansässigen Public Library, in der ich heute einen crashkurs in resume und cover letter writing von Kelly bekommen habe. Sie erzählt mir was für Vorzüge ich habe, wenn ich mich beim Unemployment Office registrieren lasse und freut sich wie ein kleines Kind das sie etwas zutun hat. Sie liest sich meine Bewerbungsunterlagen durch und gibt mir Tips wie ich meinen ohnehin schon sehr guten Lebenslauf (sie erzählt mir das sie normalerweise mit ihren Klienten erst mal einen aufsetzten muss) noch verbessern kann. Jetzt weiß ich das etwa 60% der Wörter, die in Jobanzeigen stehen, auch im Lebenslauf stehen sollten damit sie beachtet werden. Das auf sämtlichen Seiten mein Name in großer, fettgedruckter Schrift stehen sollte. Das Zeugnisse nicht sehr wichtig sind, dafüer eine genaue Beschreibung von Dingen die man getan hat umso mehr. Das man immer Past Tense action verbs benutzen soll. Good to know. Nach einer halben Stunde habe ich das Gefühl mein Lebenslauf könnte absolut nicht besser werden, ich bedanke mich bei Kelly und mach mich auf in die Mall, meinen Kliederschrank ein klein wenig aufstocken. Soviel Arbeit muss schließlich belohnt werden. :-) Innerhalb einer Stunde hab ich eine neue Jeans (wieso sind Kleidungsstücke hier nur so billig? Und dann auch noch gute Qualität...i love it), einen schönen warmen Sweater, ein T-Shirt und einen neuen Schal (mein Lieblingsaccesoire diesen kommenden Winter). Achso, und vier Paar dämliche Socken haben jetzt auch noch ein neues Zuhause in meiner Schublade. Die Hälfte der Socken, die ich mit gebracht habe, zieren riesige Löcher an Fersen oder Zehen und halten höchstwahrscheinlich nicht sehr warm.

Komischerweise träume ich die meiste Zeit im Stummfilmmodus. Sehr viel zwar, aber kein Ton. Und wenn ich mir es so recht überlege weiß ich noch nicht mal ob ich schon auf Englisch denke. Wenn ich hier sitzte und schreibe, Deutsch, obwohl es manchmal eine Zeit lang dauert bis mir ein passendes deutsches Wort einfällt, wo ich schon längst ein treffendes auf Englisch hätte. Complicated. Kompliziert. ;-) Umgekehrt, wenn ich mit Menschen rede, fällt mir oft nur ein deutsches Wort ein. Oder gar keins. Dann stehe ich da, grinse dämlich und hoffe mein Gegenüber hält mich nicht für komplett durchgeknallt und hohl.

Heute Abend geht’s zum bowlen. Vorher Fish'n'Chips essen. Gut das ich nicht die einzige in der Familie bin, die nicht soooo wahnsinnig gerne Fish isst. Erst recht nicht deep fried.

Ich freue mich übrigens über Kommentare ;-)

3 Kommentare:

  1. Na dann mal Guten Appetit!
    ... bin auf dem WEg zum Weinfestumzug in NW!

    Lg Daniel!

    AntwortenLöschen
  2. Man merkt dir die transition schon än :) Fisch ist ne coole Sau, zumindest warm. Wie ich finde. Aber das wirst du im nächsten Post auch selbst noch herausfinden =)

    miss you

    (War das richtig!?? OMG!)

    PS: Bitte bitte denk kanadisch, nicht englisch.

    AntwortenLöschen
  3. Ich denke kanadisch. Nee...kanadisch englisch. Jedenfalls auf keinen Fall Ami-englisch ;)

    AntwortenLöschen